Home
Service aktuell
Mobilfunkdrama
Reiki & Kirche
50 plus
Zeit für Gesundheit
Sinnvolles für 2008
Unser Shop
Gesundheitspraxis
Gesundheitstipps
Preise senken
Interessante Links
Kontakt-Formular
Impressum
Sitemap
Wir stehen derzeit in einem sehr interessanten Kontakt zu Dr. Hans-Christian Scheiner
Er stellte uns eine Dokument zur Verfügung, in dem er gegen einen Webseitenbetreiber vorgeht, der ihn auf dessen Webseiten stark kritisierte. > Lesen sie selbst! <

Wenn Sie nähere Informationen zum Thema lesen möchten,
hier eine > interessante Studie <.


Zum "Mobilfunk" oder technisch ausgedrückt: "digital gepulste Skalarwellen" hat sich eine wichtige Diskussion ergeben, die zunächst die Bürger Niedersachsens betrifft; lesen Sie meine Stellungnahme als Leserbrief zu einem Artikel in der Bremerhavener Nordsee-Zeitung:


  • Es ist schon erschreckend, wie oberflächlich über die Auswirkungen von digital gepulsten Skalarwellen - sprich Mobilfunk und seine gesamte Strahlenfamilie mit UMTS, Digitalfunk pp. - in den Medien berichtet wird.
    Natürlich - es ist unbequem und zeitraubend sich mit diesem Thema umfassend auseinander zu setzen - zumal die Nutzung dieser Technologie so einfach, überall, für jeden verfügbar und völlig schmerzfrei ist. Hat man sich jedoch erst einmal intensiver damit befasst, dann wird das Ganze schon faszinierend. Unbestritten - die Mobilfunktechnologie ist technisch hochbrillant - aber gleichermaßen biologisch katastrophal. Lange bevor der Mobilfunk flächendeckend eingeführt wurde, hat die SSK
    (Strahlenschutzkommission) im Bundesanzeiger Nr. 43 vom 3. März 1992 höchstpersönlich der Öffentlichkeit mitgeteilt, dass die "athermischen Effekte" von Mobilfunkgeräten und Feststationen keineswegs unbedenklich sind. Zitat: ".... So können unter Sonderbedingungen, wie über amplitudenmodulierte HF-Felder (HF=Hochfrequenz), auch direkte Wirkungen auf Makromoleküle, Zellmembranen oder Zellorganellen induziert werden!" In späteren Veröffentlichungen leugnet die selbe SSK die Existenz athermischer biologischer Effekte durch Hochfrequenzen vehement ab - obwohl sich die Wellen nicht verändert haben und die Wissenschaft die ursprüngliche Aussage immer wieder bestätigte. Hier lügt sich der Staat entweder selber in die Tasche oder er hat erst später erkannt, was für Milliardenbeträge mit dieser bio-toxischen Technik zu verdienen sind.......? Und wo bleiben, liebe Medien, die Hinweise auf die in der Tat bereits vorliegenden unumstößlichen Beweise der pathogenen Kräfte des Mobilfunks? Die Verweise auf "Erkenntnisse auf gesundheitliche Schäden gibt es nicht" oder "Gesundheitliche Folgen sind umstritten" reichen bei Weitem nicht mehr aus! Nehmen wir - und das wirklich nur beispielsweise - die REFLEX-Studie. Dort befassten sich zwölf unabhängige Forschergruppen in sieben EU-Ländern mit der Frage der Gentoxizität von Handystrahlen. Es ist ohne große Mühe von jedem nachzulesen, dass alle Gruppen bei identischer Versuchsanordnung völlig unabhängig voneinander zum selben Ergebnis kamen - und das im "Doppelblindversuch"; dem Kaiser der wissenschaftlichen Beweisstrategie! Die Forscher wählten sog. in vitro-Zelluntersuchungen und bewiesen - ich wiederhole - bewiesen im Rahmen einer Blindauswertung (damit werden persönliche Erwartungshaltungen des Auswerters ausgeschlossen!), dass die DNA der menschlichen Zellen unter Handystrahlung bei der Teilung "Genschrott" in Form von kleinen Extrakernen produziert. Das wäre nicht so bedeutend, wenn es sich dabei nur um Einzelstrangbrüche handelte - nein - es sind Doppelstrangbrüche.
    Von diesen wissen die Biologen allerdings ganz genau, dass sie sich gentoxisch auf die Gesundheit des Menschen auswirken (weil sie von der Zelle nicht wieder repariert werden können!) - d.h. Krebsgefahr! Damit wurden die genzerstörerischen Wirkungen von Handystrahlen endgültig bewiesen! Wenn also schon über das Thema berichtet wird, dann bitte wesentlich umfassender und aus mehreren Blickwinkeln - gern dürfen auch Verweise auf mobilfunkkritische Informationsquellen angeführt werden; stellvertretend für viele sei hier die Bürgerwelle e. V. genannt - www.buergerwelle.de

    Wer sich umfassend mit dieser Gefahrenquelle auseinander setzen will, dem empfehle ich das Buch
    "Mobilfunk - die verkaufte Gesundheit" von Dr. Scheiner - danach geht Ihnen in der Tat ein Licht auf.

    Die Polizei Niedersachsen führt in Kürze den Digitalfunk ein. Unbestritten ist, dass der alte analoge Funk den Sicherheitsstandards der einschreitenen Beamten  nicht mehr entspricht.  Das Thema Auswirkungen auf die Bevölkerung und die Gesundheit der Beamten darf jedoch nicht vernachlässigt werden. So habe ich eine E-Mail an die die Polizei Niedersachsen geschickt und um Stellungnahme gebeten:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
     
    der Digitalfunk scheint in Niedersachsen vor der Haustür zu stehen.  Wenn wir von den technischen Vorteilen für die Nutzer einmal absehen, dann muss ganz konkret die Frage nach den Nachteilen für die Menschen im "Bestrahlungsgebiet" gestellt werden. In den öffentlichen Stellungnahmen niedersächsischer Behörden kann ich keinerlei Aussagen dazu finden! Die Gefährlichkeit digital gepulster EMF-Wellen, so ist der Digitalfunk physikalisch ja aufgebaut, ist längst kein Thema von "grünen Spinnern" oder "notorischen Meckerern" mehr - sie wird seit langer Zeit schon von renommierten Wissenschaftlern untersucht. Und es gibt nicht wenige Studien - teilweise von europaweiter Bedeutung wie z. B. die REFLEX-Studie, die Naila-Studie und viele, viele andere ernstzunehmende wissenschaftliche Untersuchungen -, die ganz klar vor der Gefahr warnen. Zerstörerische Auswirkungen auf die Zellsysteme von Lebewesen sind bereits nachgewiesen. Selbst die "Europäische Umweltagentur" in Dänemark gab vor wenigen Tagen einen Warnhinweis - basierend auf einer großen Studie - heraus, der die Gefährlichkeit dieser digitalen Skalarwellen deutlich unterstrich. Dazu könnte ich jetzt tief in das Thema einsteigen; das ist jedoch nicht Ziel meiner Anfrage. Ich möchte wissen, wie die niedersächsische Polizei bzw. auch die Landesregierung mit diesem Thema umgeht, wie sie den Schutz ihrer Mitarbeiter organisieren wird und wie sie hinsichtlich dieser Gefahren die Mitarbeiter der Behörden und die Bevölkerung des Landes Niedersachsen informieren wird. - Und - Hand aufs Herz - Digitalfunk, wenn er denn kommt, ist eine längst veraltete Technik. Nicht umsonst haben einige wenige Investoren Milliardenbeträge in UMTS investiert - wieder eine Technik mit gepulsten EMF-Wellen!

    Lesen Sie die Antwort hier:

    Sehr geehrter Herr Rudat,
    ......

    Zum Inhalt Ihrer Anfrage:
    Grundsätzlich hat die nds. Landesregierung sich selbstverständlich auch mit dem Thema der EMVU befasst. In einer Kl. Anfrage im Nds. Landtag, deren Beantwortung ich Ihnen beifüge, wurde sowohl der Schutz der Bevölkerung als auch für die Funkanwender betrachtet.
    Auch nach jahrelanger intensiver Forschung liegen jedoch keinerlei Erkenntnisse vor, die eine Schädigung durch den Umgang mit der Mobilfunkstrahlung belegen.
    Unter Einbeziehung der Erfahrungen anderer europäischer Staaten, die bereits den Digitalfunk einsetzen, gibt es daher keinerlei Veranlassung, das (für uns) neue Funksystem nicht einzuführen.
    Außerdem sollte unter Berücksichtigung aller Bedenken nicht außer Acht gelassen werden, dass auch der Analogfunk nicht strahlenfrei funktioniert und mit dem digitalen Funksystem durch den Bündelungseffekt aller Sicherheitsdienste weniger Antennenstandorte benötigt werden.

    Ich hoffe, ich habe Ihre Fragen beantworten können,
    gern können Sie unter der nachstehenden Telefonnummer Kontakt zu mir aufnehmen, mit freundlichen Grüßen,

    Name bekannt
    Projektgruppe 'Digitalfunk BOS Niedersachsen'
    Zentrale Polizeidirektion
    Tannenbergallee 11, 30163 Hannover
    Tel.: 0511-9695-1502
    Fax2Mail: 0511-9695-600850

    Diese Mail wurde wie folgt von mir beantwortet:

    Sehr geehrter Herr Behnke
    vielen Dank für Ihre Antwort. Da gibt es jedoch inhaltlich
    Erörterungsbedarf. So teilen Sie mit, dass es keinerlei Erkenntnisse
    gibt, die eine Schädigung belegen.
    Hier liegt ein Irrtum vor. Sie erlauben folgenden Hinweis:
     
    Lange bevor der Mobilfunk flächendeckend eingeführt wurde, hat die
    SSK (Strahlenschutzkommission) im Bundesanzeiger Nr. 43 vom 3. März> 1992 höchstpersönlich der Öffentlichkeit mitgeteilt, dass die
    "athermischen Effekte" von Mobilfunkgeräten und Feststationen
    keineswegs unbedenklich sind. Zitat: ".... So können unter
    Sonderbedingungen, wie über amplitudenmodulierte HF-Felder
    (HF=Hochfrequenz), auch direkte Wirkungen auf Makromoleküle,
    Zellmembranen oder Zellorganellen induziert werden!" In späteren
    Veröffentlichungen leugnet die selbe SSK die Existenz athermischer
    biologischer Effekte durch Hochfrequenzen vehement ab - obwohl sich
    die Wellen nicht verändert haben und die Wissenschaft die
    ursprüngliche Aussage immer wieder bestätigte. Wenn Sie sich einmal die vielfältigen Studien ansehen, dann kommen
    Sie auch an der REFLEX-Studie nicht vorbei, die unumstößlich belegt,
    dass schädigende Auswirkungen auf Zellsysteme des Menschen
    stattfinden. Weitere Studien liegen ebenfalls vor. Wieso sind diese
    der Projektgruppe nicht bekannt?

    Mit freundlichen Grüßen
     
    Hans-Werner Rudat

    Die Projektgruppe nahm dazu Stellung:

    Sehr geehrter Herr Rudat,
    vielen Dank für Ihre themenbezogenen Hinweise.
    In der Ihnen bereits mit Mail vom 22.11. übersandten Stellungnahme der nds. Landesregierung auf die Kl. Anfrage zum Thema wurde bereits
    ausgeführt, dass dabei dem aktuellen Stand der Wissenschaft
    entsprechende Erkenntnisse berücksichtigt wurden.
    Eine kontinuierliche prozessbegleitende Einbindung bzw. Beteiligung des Nds. Umweltministeriums ist darüber hinaus selbstverständlich.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Projektgruppe 'Digitalfunk BOS Niedersachsen'
    Zentrale Polizeidirektion
    Tannenbergallee 11, 30163 Hannover
    Tel.: 0511-9695-1502
    Fax2Mail: 0511-9695-600850


  • Aus Anlass der bevorstehenden Landtagswahl in Niedersachsen habe ich einige der Kandidaten für den Landtag mit diesem Thema konfrontiert. Hier meine Frage:

  • Sehr geehrte(r) Dame/Herr ..., in Niedersachsen wird bei den BOS der digitale Funk eingeführt. Einmal ganz unabhängig von den technischen Vorteilen für die Nutzer: Wie stellte sich Ihre Partei zu den definitiv vorhandenen und nicht mehr weg zu diskutierenden bzw. schön zu redenden Gefahren der "digital gepulsten Skalarwelle"; denn nichts anderes ist die Technik hinter dieser neuen (eigentlich schon wieder veralteten) Kommunikationstechnik. Zahlreiche offizielle Studien (beispielhaft sei die REFLEX-Studie erwähnt) weisen eindeutig auf massive Gefahren für alle biologischen Zellsysteme hin!! Das kann man doch nicht totschweigen?!
    Meine Anfragen bei der Polizei Niedersachsen sind sehr unbefriedigend und ziemlich hilflos beantwortet worden. Ich bin auf Ihre informative Antwort gespannt.
    Mit freundlichen Grüßen, Hans-Werner Rudat


    Und nun die dazu eingegangenen Antworten:

    Claus Johannßen, SPD, Wahlkreis Hadeln/Wesermünde, Otterndorf:

    Sehr geehrter Herr Herr Rudat,

    ihre Frage vom 06.01. ist mir eben erst zugegangen (20.01.08, 15.27 Uhr). Die von Ihnen genannten Probleme mit dem digitalen Funk sind mir bisher nicht bekannt. Ich werde mich darüber informieren und Ihnen meine Nachricht zukommen lassen.

    Freundliche Grüße von
    Claus Johannßen


    Andreas Lauer, FDP, Wahlkreis Hadeln-Wesermünde

    Sehr geehrter Herr Rudat,
    vielen Dank für Ihre Frage, die ich gerne beantworte.
    Natürlich kann und sollte man die Gefahren digitaler gepulster Wellen für biologische Zellsysteme nicht totschweigen. Im Gegenteil sollte eine hinreichende Informationspolitik seitens der damit befassten Stellen (hier Bund und Land) oberste Priorität haben.
    In der heutigen Zeit sind wir jeder Menge verschiedener Strahlung ausgesetzt. Dies reicht von der heimischen Mikrowelle bis hin zum UMTS- Handy in der Tasche. Technik und Fortschritt sind eins, der Schutz vor Gefahren, die durch sie entstehen ein schwerwiegenderer Aspekt. Hier muss weiter in Forschung und Technik investiert werden um die Gefahren dieser Techniken zu minimieren. Bis dies erreicht ist kann man, meiner Meinung nach den Bürger nur entsprechend auf die Gefahren hinweisen. Ihn zwingen sein Mobiltelefon abzugeben kann man ihn indess nicht.
    In Bezug auf die Polizei (sprich Menschen, die gezwungen werden gewisse Technik zu nutzen) bleibt nur der Apell an die betroffenen Entscheidungsträger alles daran zu setzen erst dort Dinge einzuführen, wenn die, die damit arbeiten müssen, nachweislich keinen Schaden davon tragen.
    Viele GrüßeAndreas Lauer

    Silvio Härtel, Die Linke, Wahlkreis Hadeln-Wesermünde

    Sehr geehrter Herr Rudat,

    ich muss zugeben das ich zu diesem Punkt ersteinmal Nachforschungen anstellen musste. Die Gefahr von Strahlung ist nicht neu, aber wenn man den Menschen erzählt das auch Ihr Handy mit gefährlicher Strahlung arbeitet wird man sicher als notorischer Nörgler abgetan. Dies ist aber falsch, es gibt nachhaltige Studien die ein vielfach erhöhtes Krebsrisiko nachweisen. Nun lässt sich der Bürger aber nicht sein neues Lieblingsspielzeug wegnehmen. Hier sollte eine schnelle Lösung mit der Industrie gesucht werden.

    Hans-Jürgen Klein, GRÜNE, Wahlkreis Wesermünde-Hadeln

    Sehr geehrter Herr Rudat,

    vielen Dank für Ihre interessante Frage zur Einführung des digitalen Funks bei den BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) in Niedersachsen. Gerne möchte ich im Folgenden zu diesem Thema und zum Elektrosmog im Allgemeinen aus grüner Sicht Stellung nehmen.

    Die Einführung des digitalen Polizeifunks wurde bereits im Juni 2003 auf Bundesebene länderübergreifend beschlossen. Das damals anvisierte Ziel, die neue Technik bis zur WM 2006 flächendeckend einzuführen, wurde zwar nicht erreicht, dennoch bestehen keine Zweifel daran, dass der digitale Funk kommen wird und dass er unerlässlich ist. Die derzeitige analoge Technik kann wichtigste Anforderungen nicht mehr erfüllen. Das zukünftige einheitliche digitale Sprech- und Datenfunksystem hingegen wird die Behörden erstmalig in die Lage versetzen, gemeinsame Informations- und Kommunikationsstrukturen aufzubauen und diese ohne Medienbrüche zu nutzen.

    In Bezug auf die gesundheitsschädigende Wirkung des digitalen Funks und die Erkenntnisse die aus den verschiedensten Studien gezogen werden können, gibt es unterschiedliche Ansichten: Die Niedersächsische Landesregierung hat im Gegensatz zu Ihnen keinerlei Befürchtungen, die Einführung des BOS-Digitalfunks könnte gesundheitliche Schäden verursachen. Auf eine Anfrage zu den gesundheitlichen Bedenken des Digitalfunks hat sie im Mai 2007 vor allem mit der Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte argumentiert. Gerne möchte ich aus dieser Antwort der Landesregierung kurz zitieren:

    "Hinweise auf Schädigungen bei Einhaltung der Grenzwerte haben sich bisher nicht ergeben. Als aktueller Beleg für diese Bewertung kann u.a. ein Bericht der Strahlenschutzkommission aus Dezember 2006 herangezogen werden. Auf der Grundlage der Auswertung neuester Untersuchungen wurde festgestellt, dass es keinen Anlass gibt, von einer gesundheitsgefährdenden Wirkung hochfrequenter elektromagnetischer Felder auf das Erbgut auszugehen und geltende Grenzwerte infrage zu stellen. Der Einsatz der Mobilfunktechnologie einschließlich des BOS-Digitalfunks ist daher bezogen auf den Stand der Wissenschaft als sicher einzuschätzen. Auch wenn Kritiker der Funktechnologie wiederkehrend die Behauptung erheben, von dieser Pulsung könnte eine besondere biologische Wirkung ausgehen, haben sich jedoch trotz intensiver wissenschaftlicher Untersuchungen bis jetzt keine Anhaltspunkte dafür ergeben."

    Wir Grünen weisen indessen darauf hin, dass es mit Verweis auf die eingehaltenen Grenzwerte nicht getan ist und, dass bei der Frage nach gesundheitsschädigenden Wirkungen alle hochfrequenten elektromagnetischen Felder, also der gesamte "Elektrosmog", betrachtet werden müssen. Seit Jahren konzentriert sich die Diskussion bei diesem Thema hauptsächlich auf Mobilfunkmasten. Andere Quellen, wie das eigene Handy, WLAN, Schurlostelefone zu Hause oder im Büro oder aber neuere Technologien, wie der von Ihnen angesprochene digitale Polizeifunk oder aber das neue eingeführte digitale Fernsehen werden gerne vergessen. Diese unvollständige Aufzählung macht deutlich, dass es nicht um eine einzelne Technologie und deren Strahlenwerte geht, sondern um die Betrachtung der Gesamtexposition durch all diese Technologien. Auch wenn viele Nutzer dieser Technologien es nicht wahrhaben möchten: Es geht nicht mehr um die Frage ob diese elektromagnetische Strahlung potentiell eine Schädigung verursachen kann. Diese Frage ist schon lange bejaht. Deshalb hat die Bundesregierung entsprechende Grenzwerte in der 26. Bundes-Immissionsschutzverordnung festgelegt. Für uns Grüne geht es auch nicht darum, diese Technologien abzuschaffen, sondern um die Frage: Inwieweit können wir einen vorbeugenden Verbraucherschutz und diese interessanten neuen Technologien zusammenführen. Nicht jede Technik-Regulierung ist technologiefeindlich. Im Gegenteil: Die Gewährleistung von Gesundheits- und Verbraucherschutz fördert innovative Forschungs- und Entwicklungsleistungen der Telekommunikationsbranche.

    Ziel von Bündnis 90/DIE GRÜNEN ist es, die Gesamtexposition eines jeden einzelnen so gering wie möglich zu halten. Daher haben wir uns in den letzten Jahren auf Bundesebene für eine Herabsetzung der Grenzwerte eingesetzt. Diese Verschärfung der Grenzwerte war jedoch mangels eindeutiger wissenschaftlicher Beweise bisher nicht durchsetzbar. Außerdem fordern wir, dass absolut alle Möglichkeiten zur Minimierung der Strahlung jeder einzelnen Technologie genutzt werden. Diese Reduzierungsmöglichkeiten sind unseres Erachtens bei Weitem noch nicht ausgeschöpft.

    Genauso wie das Bundesamt für Strahlenschutz, weisen wir Grünen ebenfalls darauf hin, dass es bei der Gesamtexposition auch stets auf den Verbraucher ankommt. Messungen haben ergeben, dass Geräte, die nahe am Körper getragen werden, die höchste Exposition erzeugen. Hier ist also jeder Einzelne aufgefordert, selbst aktiv zu werden. Dem Polizisten hilft dies nicht in Bezug auf die Digitalfunk-Anlage in seinem Dienstwagen, jedoch in Bezug auf sein persönliches Handy.

    Weiterhin ist für Bündnis90 / Die Grünen wichtig, dass die Erforschung der Auswirkungen der verschiedenen Immissionsquellen, wie sie im Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramm geschehen ist, fortgesetzt wird. Leider hat die große Koalition im Bundestag diesen Antrag im Umweltausschuss im Juli 2007 gegen die Stimmen der Oppositionsparteien abgelehnt. Inhalt waren eine Fortführung mit den Schwerpunkten Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche und die Langzeitforschung. Unseres Erachtens gibt es nämlich mittlerweile Hinweise (keine Beweise) darauf, dass eine Langzeitbestrahlung tatsächlich gesundheitsschädliche Auswirkungen hat.

    Tatsache ist, dass in verschiedenen Studien Hinweise auf verschieden physiologische Effekte durch die Hochfrequenzstrahlung bspw. des Mobilfunks beschrieben wurden. Uneinig ist sich die Wissenschaft aber darüber, inwieweit diese beobachtbaren Effekte auch Gesundheitsschäden verursachen. Den endgültigen Beweis einer Unschädlichkeit kann die Wissenschaft möglicherweise nie erbringen. Für die Politik heißt das: Vorsorgeorientiert handeln.

    Mit freundlichem Gruß,

    Hans-Jürgen Klein

    Dr. Martina Kroogmann, CDU, Wahlkreis Wesermünde-Hadeln

    Sehr geehrter Herr Rudat,

    gerne nehme ich Stellung zu Ihren Befürchtungen, dass der geplante Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) zu großen gesundheitlichen Belastungen führen könnte.

    Der gebräuchliche Mobilfunk ist dem Digitalfunk - was die elektroamagnetische Wirkung anbetrifft - recht ähnlich. Im Bundestag haben wir uns eingehend mit der Frage befasst, wie sich Mobilfunk auf die Gesundheit, beispielsweise das Krebsrisiko, auswirkt. Sehr informativ ist beispielsweise der Zweite Bericht der Bundesregierung über die Forschungsergebnisse in Bezug auf Emissionsminderungsmöglichkeiten der gesamten Mobilfunktechnologie und in Bezug auf gesundheitliche Auswirkungen (Bundestagsdrucksache 16/1791, zu finden unter www.bundestag.de ).

    Es ist keinesfalls so, dass Untersuchungen wie die REFLEX-Studie in der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen würden. Immer wieder sorgen Studien, die auf gesundheitsschädigende Wirkungen beispielsweise von Mobilfunk hinweisen, für Aufsehen. Leider sind diese oft sehr einseitig und mit methodischen Mängeln behaftet. Die von Ihnen angesprochene REFLEX-Studie aus dem Jahr 2004 wurde von Experten massiv wegen ihrer Herangehensweise kritisiert. Das Bundesamt für Strahlenschutz wies daraufhin, dass die Studie allein auf der Untersuchung von Zellkulturen beruht. Rückschlüsse auf die menschliche Gesundheit sind daher nicht möglich. Überdies ist eine Wiederholung der Testergebnisse bislang nicht gelungen.

    Daher sollte mit der Verurteilung der Mobilfunktechnologie als Krebsrisiko abgewartet werden, bis belastbare wissenschaftliche Erkenntnisse vorliegen. Im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz läuft derzeit zum Beispiel eine groß angelegte Studienreihe zu diesem Themekomplex. Das Deutsche Mobilfunk Forschungsprogramm ( www.emf-forschungsprogramm.de ) wird vorraussichtlich bis Ende des Jahres einen zusammenfassenden die bisherigen Ergebnisse aufbereitet haben.

    Sollte wissenschaftlich ein großes gesundheitliches Risiko durch Mobilfunk belegt werden, werde ich mich vehement für den Schutz der Bevölkerung einsetzen. Bis dahin jedoch sollte die Digitalfunktechnik aufgrund ihres großen Nutzens für die innere Sicherheit in unserem Land umgesetzt werden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Martina Krogmann



    David McAllister, CDU, Wahlkreis Wesermünde-Hadeln

    Sehr geehrter Herr Rudat,

    vielen Dank für Ihre Anfrage, die Sie mir über das Internetforum www.kandidatenwatch.de gestellt haben.

    Ihr Anliegen habe ich an das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport weitergeleitet. Wie mir das Ministerium mitgeteilt hat, nehmen die für die Einführung des einheitlichen digitalen Sprech- und Datenfunksystems zuständigen Einrichtungen ständig eine wissenschaftliche Auswertung der Forschungsergebnisse vor. In diesem Zusammenhang weise ich nur auf das Deutsche Mobilfunk-Forschungsprogramm der Bundesregierung hin, das den aktuellen Stand der Wissenschaft auswertet.

    Da ich über keine technische Ausbildung verfüge, ist es mir nicht möglich, den von Ihnen dargestellten Sachverhalt und die angeführte Studie zu überprüfen. Hierfür bitte ich um Verständnis.

    Mit freundlichen Grüßen

    David McAllister

Nordland-Wellness  | info@nordlandwellness.de